2. Internationale COMENIUS Konferenz in Naukseni, Lettland
07.12. bis 12.12. 2001
Mit
Teilnehmern aus:
Lettland, Niederlande, Portugal und Deutschland
Die
Auswertung der Projektarbeit aus dem ersten Jahr war Schwerpunkt zu Beginn der
Konferenz:
Die beteiligten
Schulen berichteten von ihren Projekten, zeigten Schülerarbeiten und
Dokumentationen.
An allen Schulen hatten sich die Kinder mit Eifer und Neugier an der Kotaktaufnahme
zu den Partnerklassen
beteiligt. Zum Teil entstanden daraus auch dauerhafte Beziehungen. Die Arbeit an
dem Thema "Vom Korn zum Brot" wurde an den Schulen unterschiedlich
organisiert: Zum Teil wurde intensiv in einer Projektwoche gearbeitet oder die
Beschäftigung fand in kleineren Einheiten über einen längeren Zeitraum statt.
Insgesamt sind sehr umfangreiche Arbeiten entstanden. Es wurde von allen
Beteiligten bedauert, dass die Vorgaben durch Lehrpläne wenig Spielraum für
Projekte dieser Art lassen. Dennoch wurde gerade die klassen- und
fächerübergreifende Arbeit innerhalb des Themas von Allen als positiv
empfunden. Künftige Projekt sollten weniger umfangreich sein und unabhängig
von den in den Ländern unterschiedlichen klimatischen Bedingungen.
Für einen erfolgreichen Verlauf wird von allen Beteiligten großer Wert
auf verbindliche Einhaltung von Absprachen gelegt!
Ein wichtiges
Anliegen war uns die erfolgreiche Fortführung unserer Comenius-Arbeit:
Dazu wurde der Vorschlag eingebracht, an Stelle eines Schulprojektes ein
"Schulentwicklungsprojekt" zu entwickeln. Schulentwicklungsprojekte
unterscheiden sich vor allem darin, dass weniger die einmalige Aktion um ein
bestimmtes Thema im Mittelpunkt steht als vielmehr die programmatische
Entwicklung der ganzen Schule. Ziel dabei ist die nachhaltige Änderung des
jeweiligen Schulkonzeptes, feststellbar nach drei Jahren Projektarbeit. Dabei
definiert jede Schule entsprechend ihrer Möglichkeiten eigene Ziele unter dem
gemeinsamen Oberthema. Da in einem Schulentwicklungsprojekt das Schulkonzept
verändert wird ist die Zustimmung und Miteinbeziehung des gesamten Kollegiums
von besonderer Bedeutung.
Dieser Vorschlag fand schnell breite Zustimmung und nach detaillierter
Diskussion stand der Projekttitel fest:
"E-Learning Across Europe"
Mit dem passenden Projektthema:
"Entwicklung eines Schulkonzepts zur Integration neuer Medien der Kommunikations- und Informationstechnologie in den Unterricht der Primarstufe".
Die weitere Zeit
wurde intensiv genutzt zur Planung der Projektinhalte, zur Gestaltung einzelner
Arbeitsphasen, zum Zeitplan und zu formalen Fragen im Zusammenhang mit der
Antragsformulierung.
Die Kolleginnen aus der neu hinzugekommenen Partnerschule in Sibiu, Rumänien
konnten wegen Visa-Problemen leider nicht an der Konferenz teilnehmen. Sie haben
trotzdem großes Interesse an dem Thema angemeldet und wollen sich der Konferenz
anschließen.
Natürlich
hatten wir auch Gelegenheit, die Arbeit in der Gastschule kennen zu lernen. Wir
konnten bei Unterrichtsstunden hospitieren und
in Gesprächen mit Kollegen Erfahrungen tauschen. In einem interessanten und
reichhaltigen Rahmenprogramm haben wir viel von der Tradition und der herzlichen
Gastfreundschaft der Menschen in Lettland erleben dürfen.
Dafür möchten wir
uns besonders Bei Baiba, Everita, Sarmite und allen Anderen bedanken!