Das Watt und seine ,,Bewohner''

Wir waren im Watt. Im 25 Zentimeter
tiefen Watt leben Wattwürmer.
Es gibt Seepocken. Sie sitzen überall, sogar auf Pfählen, Steinen,
Muscheln, Schnecken und auf Schiffsrümpfen.
Es sind kleine Krebse, die sich mit ihrem Kalkgehäuse
auf hartem Untergrund festgesetzt haben . So lange sie im Trockenen sind,
halten sie sich dicht verschlossen. Doch sobald sie überflutet werden, öffnen
sie den Deckel ihres
Hauses, strecken ihre Füße raus und beginnen, nach Plankton zu fischen. Im
Watt leben auch Bakterien, die
ohne Sauerstoff leben können. sie geben allerdings Gase von sich, die nach
faulen Eiern riechen
und den Wattboden schwarz färben. Die Wattschnecke zieht sich bei Ebbe oft in
den Wattboden zurück.
Er sieht dann manchmal ganz durchlöchert aus. Bei der Suche nach Nahrung
wandert sie auf dem Meeresgrund umher und hinterlässt verwirrende Kriechspuren.

Wattfunde
Unsere Klasse hat viele Sachen
in Sahlenburg am Strand bei Ebbe gefunden.
Wir haben Garnelen gefunden , die man im Wasser nicht sehen kann.
Diese Unsichtbarkeit dient ihnen als Schutz vor Möwen.
Außerdem haben wir Strandkrabben gefunden und den Wattwurm , der
sich in den Sand eingräbt. Es kann seinen Schwanz bis zu 30 Mal verlieren, denn
er wächst wieder nach. Das ist ein richtiges Phänomen. Die Herzmuschel und die
Sandklaffmuschel findet man schon 2 cm unter der Oberfläche des Watts. Wir
haben die völlig geschlossenen Muschel ca. 10 Minuten in unseren Händen
gehalten. Dadurch wurden sie erwärmt. Anschließend legten wir sie zurück auf
den Wattboden und beobachteten, was passieren würde.

Nach ganz kurzer Zeit öffneten sich die Muscheln. Ein "Arm" kam heraus und sie buddelten sich wieder ein.

Kennt ihr die Wattschnecke ? Sie liegt wie eine kleine schwarze Kugel auf dem Wattboden. Mit bloßem Auge kann man sie kaum als eine Schnecke erkennen. Erst unter dem Mikroskop im Nationalpark-Zentrum war sie gut zu sehen. Diese ganzen Lebewesen findet man mühelos im Watt und es ist interessant, sie vor Ort zu beobachten.